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SeiteWanderungenMartinique NordCanal de Beauregard

 

Canal de Beauregard

DIE ZWEI GEFAHREN — Die tropische Sonneninsel Martinique hat auch eine Schattenseite bestehend aus zwei realen Gesundheitsgefahren. Sie heißen: »Dengue« und »Mancenillier«. Die erste ist eine gefährliche Viruskrankheit und die zweite ist ein toxischer Baum. Das Denguefieber ist in der letzten Jahren auf den Antillen wieder auf dem Vormarsch. Es wird durch tagesaktive Stechmücken übertragen und äußert sich durch hohes Fieber, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen und darf wegen Blutungsneigung nicht mit Aspirin behandelt werden. Die Entmückungsverordnung (Entente départementale de démoustication) nimmt die Gefahr ernst und warnt dringend vor offenem und stehendem Wasser, das als Brutstätte neuer Larven dient. Die Mancenilliers findet man überall an den sandigen Küsten. Deren sämtliche Teile sind giftig: Die Früchte, die Blätter, die Rinde und der Saft. Bei Regen soll man nicht unter ihnen Schutz suchen und die Äste nicht beim Barbecue verwenden. Kontakt mit jeglichem Teil dieses Baumes kann zu schweren Verätzungen führen. Auf Martinique sind die meisten Problembäume mit einem roten Farbstrich am Stamm markiert.

Diese Wanderung führte über 3,5 Kilometer an einem schmalen Wasserkanal vorbei. Dementsprechend gab es kaum einen Höhenunterschied und so eignete sich diese Wanderung sehr gut als Sonntagsspaziergang. Lediglich Schwindelfreiheit ist vorausgesetzt, da es stellenweise unmittelbar neben dem Pfad steil in die Tiefe geht! Von welcher Seite man die Wanderung in Angriff nimmt ist egal. Ich startete von Fonds-Saint-Denis aus, aber ich hätte auch von Bout Bois aus starten können. Und so fuhr ich mit dem Auto von Fonds-Saint-Denis über eine schmale ausgeschilderte Straße zur Maison Rousse, dem Startpunkt der Wanderung. Die Maison Rousse ist ein rustikales Restaurant mit angeschlossenen Gästezimmern. Jetzt hieß es lediglich dem Wasserkanal folgen. Währenddessen kamen mir gelegentlich Wanderer entgegen, die die Strecke in entgegengesetzter Richtung unternahmen. Die Szene erinnerte mich stark an meine Levadawanderungen auf Madeira. Eigentlich war sie identisch: Ein Wasserkanal der ein halber Meter breit war und daneben ein schmaler Pfad; auf der rechten Seite der Hang und auf der linken Seite das Tal. Gab es auf der ersten Hälfte eher wenig Ausblicke, so gab es später schöne Aussichten in das tiefe Tal mit dem Bach und auf das Dorf Morne-Vert das oben auf dem gegenüberliegenden Hang lag. Nach etwa anderthalb Stunden erreichte ich den Endpunkt wo auch der Wasserkanal verschwand. Ich kehrte um und lief dieselbe Strecke wieder zur Maison Rousse zurück, wo ich abschließend noch zum Essen und Trinken einkehrte.

 
 
Tableau d'Information

Canal de Beauregard

Tableau d'Information

Maison Rousse

Canal de Beauregard

Maison Rousse

Canal de Beauregard

Canal de Beauregard

Canal de Beauregard