Martinique

Martinique

Start

Wanderungen

Fotogalerien

Reiseinformationen

 

Insel Martinique


Unterbringung



Martinique Süd


Martinique Nord



Grand Macabou


Piton Crève Cœur


Cap Chevalier


Savane des Pétrifications


Route des Anses


Montagne du Vauclin


Bootsfahrt



Fort-de-France


Presqu'île de la Caravelle


Saint-Pierre


Canal de Beauregard


Montagne Pelée



Martinique Süd


Martinique Nord



Geografie


Tourismusbüro


Reiseplan


Fluggesellschaft


Mobilität


Unterbringung


Reiseführer


Strassenkarte


Wanderführer


Wanderkarten


Wetter


 
   

SeiteWanderungenMartinique NordMontagne Pelée

 

Montagne Pelée

DER VULKAN — Den Vulkan Pelé hätte man auch »Montagne Nuagée« nennen können, denn er ist fast immer in Wolken gehüllt. Während meines 16-tägigen Aufenthaltes auf Martinique habe ich ihn nur zwei Mal ohne Wolken gesehen. Und zwar an einem Vormittag als ich im Süden der Insel verweilte und ich ihn aus der Ferne beobachten konnte. Und an einem späteren Nachmittag als ich mich in Saint-Pierre, also am Fuße des Vulkans, aufhielt. Für die Erwanderung des Vulkans hatte ich mir deshalb jenen Tag ausgesucht, an dem das Wetter laut Vorhersage am Besten sein sollte. Der besagte Tag fing schon mal mit Wolken an und ich fuhr trotzdem nach Morne-Rouge, dem nächsten Ort zum Berg. An der Stelle wo ich obiges Bild gemacht hatte, beobachtete ich die Situation und tatsächlich wurden die Wolken weniger. Um elf Uhr beschloss ich mich auf den Weg zum Ausgangspunkt zu machen und die Wanderung zu beginnen. Das folgende Zeitfenster von etwa vier Stunden erwies sich als ideal, da ich in dieser Zeit die gesamte Wanderung mit relativ wenig Wolken machen konnte.

Die Wanderung beginnt am Parkplatz der ersten Hütte unterhalb des Aileron in 824 Metern Höhe. Da der Gipel des Montagne Pelée in 1397 Metern schwebt, macht dies nach Adam Riese eine Höhendifferenz von 573 Metern aus. Dies zu bewältigen wäre ein Kinderspiel. Da die Wanderführer jedoch von einem Gesamtaufstieg von 880 Metern reden, müsste es also zwischendurch auch mal wieder runtergehen. Das sollte ich dann auch so erleben. Zunächst ging es aber unzählige Stufen kräftig bergauf zum Gipfel des Aileron. Von hier konnte ich den weiteren Verlauf des Pfades gut erkennen. Nun ging es weiter rauf aber weniger stark zum Plateau des Palmistes. Dort angekommen war es nur noch ein Katzensprung auf gleicher Höhe zur zweiten Hütte. An dieser Stelle konnte ich auch einen anderen Pfad sehen, den ich für den Rückweg nehmen wollte. Dieser Pfad kam aus der Tiefe zur Hütte hoch. Ein erstes Indiz dafür, dass es im weiteren Verlauf auch wieder runter gehen muss. Die Hütte selbst war baufällig und schmutzig und lud nicht zum Verweilen ein. Also setzte ich meinen Weg fort, der nun leicht abwärts über den Kraterrand einen 180°-Bogen um den Gipfel machte. Als ich auf der anderen Seite des Gipfels ankam, ging es von dort wieder steil rauf zur dritten Hütte, die vom gleichen abstoßenden Kaliber wie die Zweite war. Hier war ich aber noch nicht ganz oben. Denn um den höchsten Punkt zu erreichen musste ich einen weiteren Anstieg in Kauf nehmen. Dann endlich oben angelangt gab es nicht so etwas wie ein Gipfelkreuz. Vielmehr gab es mehrere »höchste« Punkte und ich suchte mir einen aus. Sofern die aufkommende Bewölkung die Sicht nicht vermieste, konnte ich Saint-Pierre tief unten an der Küste erkennen. Bedingt durch die Wolken und den starken Wind hielt ich mich hier nicht lange auf und stieg wieder zur dritten Hütte ab. Anstatt nun den selben Weg zurück zu gehen, nahm ich den beschriebenen kürzeren Weg, der direkt zur zweiten Hütte führte. Allerdings ging es auf dieser Strecke zwei Mal rauf und runter, was dann auch den Gesamtanstieg von 880 Metern erklärt. Bei der zweiten Hütte angekommen stieg ich dann mit einem befriedigten Gefühl über den bekannten Pfad wieder zum Parkplatz ab.

 
 
Sur le Bord de la Caldeira

Montagne Pelée

Sur le Bord de la Caldeira

Troisième Refuge

Montagne Pelée

Troisième Refuge

Vue depuis le Sommet

Montagne Pelée

Vue depuis le Sommet