Martinique

Martinique

Start

Wanderungen

Fotogalerien

Reiseinformationen

 

Insel Martinique


Unterbringung



Martinique Süd


Martinique Nord



Grand Macabou


Piton Crève Cœur


Cap Chevalier


Savane des Pétrifications


Route des Anses


Montagne du Vauclin


Bootsfahrt



Fort-de-France


Presqu'île de la Caravelle


Saint-Pierre


Canal de Beauregard


Montagne Pelée



Martinique Süd


Martinique Nord



Geografie


Tourismusbüro


Reiseplan


Fluggesellschaft


Mobilität


Unterbringung


Reiseführer


Strassenkarte


Wanderführer


Wanderkarten


Wetter


 
   

SeiteWanderungenMartinique NordPresqu'île de la Caravelle

 

Presqu'île de la Caravelle

DER REGEN — Die Meldung über das derzeit ungewöhnlich trockene Klima war gerade eine Woche alt, da hatte es paradoxerweise in der Nacht auch schon geregnet. Und als ich um halb Sieben zum Frühstück lief, war der Himmel gänzlich bewölkt. Hmm... Es war der Tag meiner Abreise aus Sainte-Luce auf dem Weg zum nächsten Hotel in Saint-Pierre. Eigentlich wollte ich aus diesem Reisetag, wie bei jedem anderen Tag auch, ein Erlebnis machen und diesen mit einer Wanderung oder Besichtigung verbinden. Ich beschloss die Wetterentwicklung im Laufe des Tages abzuwarten und wollte derweil eine praktische Sache erledigen, nämlich in der Touristenhochburg »Pointe du Bout« von Trois-Îlets Ansichtskarten kaufen. Denn dies war der einzige Ort auf Martinique, wo ich bisher welche in großer Auswahl gesichtet hatte. Dort wo sich Souvenirladen an Souvenirladen reihte, wählte ich Panoramakarten mit zwei Motiven aus. Und zwar den Vulkan »Montagne Pelée« für meine naturverbundenen aktiven Adressaten und den Strand »Grande Anse des Salines« für meine sonnenhungrigen müßigen Empfänger. Nachdem sich das Wetter sich nicht bessern wollte, entschied ich mich dazu doch gleich ins Hotel nach Saint-Pierre zu fahren um dort die soeben erworbenen Ansichtskarten zu schreiben. Und zwar auf leichtem Schulfranzösisch für meine gebildeten Adressaten und auf Deutsch für meine Empfänger die etwas weniger Bildung genießen durften.

Die Wanderung beschreibt den vierstündigen Rundgang durch das Naturschutzgebiet der Caravelle am Ende der Halbinsel. Ich parkte mein Auto in unmittelbarer Nähe der Ruinen des Château Dubuc dem ich zunächst einen Besuch abstattete. Direkt an der Schlossruine führt der Pfad runter in den Wald und dann bald in ein Mangrovengebiet. Infotafeln geben Auskunft über Fauna und Flora in diesem Bereich. Nach Besichtigung der eindrucksvollen Mangroven verlief der Pfad mal näher, mal ferner, an der Baie du Trésor vorbei. Eine ausgeschilderte Abkürzung zur Wetterstation ließ ich links liegen und wanderte weiter gerade aus zur Pointe Caracoli, die ich nach einigem Auf und Ab erreichte. Hier hatte ich trotz schwerer Bewölkung eine schöne Sicht auf das Îlet du Trésor und über die gleichnamige Bucht. In der Ferne sah ich auf dem höchsten Punkt den Leuchtturm stehen, den ich als nächstes Ziel anvisierte. Und so lief ich nun nordwärts mal höher, mal auf Meeresebene, durch eine rauhe naturbelassene Landschaft an verschiedenen kleinen Stränden vorbei in Richtung Wetterstation. Dort angekommen gab es wieder einen befestigten Weg der langsam aber stetig hinauf führte. Nach der Bewältigung einiger mühevoller Höhenmeter zweigte der Weg nach links zum Leuchtturm ab. Dort auf dem höchsten Punkt entschädigte die phänomenale Sicht für die bisherigen Strapazen. Die Baie du Trésor und überhaupt die gesamte Halbinsel der Caravelle ließen sich eindrucksvoll überblicken. Jedoch hielt ich mich nicht zu lange auf dieser Aussichtsplattform auf, da es anfing zu nieseln und so vollendete ich den Rundgang mit dem letzten Kilometer zurück zum Parkplatz.

 
 
Château Dubuc

Presqu'île de la Caravelle

Château Dubuc

Mangroves

Presqu'île de la Caravelle

Mangroves

Réserve Naturelle de la Caravelle

Presqu'île de la Caravelle

Réserve Naturelle de la Caravelle