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Saint-Pierre

DAS ZWEITE HOTEL — Mein zweites Standbein hatte ich mir in Saint-Pierre im Norden der Insel in Vulkannähe ausgesucht. Das Hotel »Villa Saint-Pierre« ist das einzige im Ort und gehört trotz der bescheidenen drei Sterne der oberen Preisklasse an. Als ich gegen zwei Uhr nachmittags ankam, war es noch geschlossen und ein Aushang informierte mich darüber ab drei Uhr noch mal vorbei zu kommen. Und so machte ich zwischenzeitlich eine kleine Ortsbesichtigung. Wie auch die verschiedenen historischen Stätten macht der Ort auch sonst einen heruntergekommenen Eindruck. Als ob man sich nicht getraut hätte den Ort nach dem zerstörerischen Vulkanausbruch von 1902 wieder richtig aufzubauen. Abgesehen von den historischen Stätten, die ich weiter unten beschreibe, gibt das Städtchen am Meisten her als Ansichtskartenmotiv vor dem Wahrzeichen des Vulkans Pelé, sofern er nicht, wie so oft, in Wolken gehüllt ist. Das Hotel wo ich zur geforderten Zeit nochmals eintraf, lässt sich mit einem Satz beschreiben: »Innen hui, außen pfui.«. Das große Zimmer ist modern eingerichtet. Auch das Bad ist komfortabel und schön. Das Frühstück wird serviert und besteht aus Kaffee oder Tee, drei Brotsorten, Marmelade, einem Saft, einem Joghurt und einer Obstschale. Äußerlich ist das unscheinbare Kleinhotel zwischen der belebten Durchgangsstraße Bouillé und dem Strand eingepfercht.

Das kleine Städtchen, das leicht übertrieben auch das kleine Paris der Antillen genannt wird, hat drei Viertel. Das eigentliche lebendige Zentrum befindet sich im südlichen Teil im Quartier du Mouillage. Auf dem Place Bertin steht die alte aus Holz gebaute Bourse de Commerce. Hier befindet sich auch die Landungsbrücke von der ich einen schönen Blick, siehe obiges Titelbild, auf dieselbe und auf die dahinter stehende Kirche »Notre Dame de l'Assomption« hatte. Nun folgte ich der belebten Rue Victor-Hugo nordwärts und gelangte so in das Quartier du Centre. Hier gibt es die Batterie d'Esnotz, eine mit alten Kanonen bestückte Aussichtsplattform. Sie bietet eine hübsche Sicht auf den Ort und den Hafen. Praktisch gleich gegenüber auf den anderen Straßenseite konnte ich die Ruinen des Theaters besichtigen, die wiederum einen Blick auf die Montagne Pelée ermöglichten. Noch weiter nördlich überquerte ich den Pont de Roche, also die steinerne Brücke, und erreichte so das Quartier du Fort. Hier sind die Ruinen der alten Kirche »Église du Fort« sehenswert. Damit schloss ich die Besichtigung ab und kehrte über die Rues Isambert und Bouillé wieder in den Ortskern zurück.

 
 
Ancienne Bourse de Commerce

Saint-Pierre

Ancienne Bourse de Commerce

Batterie d'Esnotz

Saint-Pierre

Batterie d'Esnotz

Ruines du Théâtre

Saint-Pierre

Ruines du Théâtre